Aus welchem Stoff ist Badebekleidung?
Badeanzugstoff ist ein allgemeiner Oberbegriff für verschiedene dehnbare Stoffe, die zur Fertigung von Badekleidung verwendet werden. Meistens handelt es sich dabei um Polyesterstoff, der mit Elasthan durchzogen ist und dadurch dehnbar wird.
Es werden künstliche Fasern wie Polyester genommen, weil sich diese Stoffe nicht mit Wasser vollsaugen.
Wird der Badeanzug im Wasser weiter?
Aus Angst, vermeintliche „Problemzonen“ zu betonen, neigen viele Frauen dazu, ihren Bikini oder Badeanzug zu locker sitzend zu kaufen. Keine gute Idee, denn im Wasser dehnt sich der Stoff.
Chlor-, und auch Salzwasser greift den Stoff an.
Chlorwasser bleicht Textilien aus, lässt Farben verblassen und greift die elastischen Fasern (Elasthan) an, was Bademode ausleiert und brüchig macht.
Salz im Wasser lagert sich im Stoff an, kristallisiert beim Trocknen aus und kann die Fasern beschädigen.
Die Elastizität ist der Fasern wird beeinträchtigt und daher wird Badebekleidung nach mehrmaligen Tragen lockerer.
Daher darf der Badeanzug beim Kauf ruhig etwas enger sitzen.
Wie bleibt die Bademode länger schön?
Nach dem Schwimmen ist es wichtig, die Kleidung gründlich mit klarem, lauwarmem Wasser auszuspülen, um Material und Elastizität zu schonen. Bei Bedarf kann man ein mildes Waschmittel einsetzen. Die Waschmaschine sollte vermieden werden.
Die Waschmaschine ist nur in Ausnahmefällen nötig (nach der Saison) und sollte nur mit Schonwaschgang, max. 30–40°C, ohne Schleudern, mit Feinwaschmittel und in einem Wäschenetz genutzt werden.
Die Kombination aus Hitze, Schleudern und Waschmittelzusätzen strapaziert das empfindliche Elasthan, wodurch die Badekleidung ausleiert oder Farben verblassen.

